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JÜL

Jahrgangsübergreifendes Lernen

An unserer Schule werden die Schüler und Schülerinnen in den Klassen 1,2,3 gemeinsam unterrichtet.

JÜL an der Alt-Lankwitzer GrundschuleJedes Kind erlebt sich im Verlauf der ersten drei Grund­schuljahre als Neuling, aber auch als kompetenter Be­rater. Dies trägt wesentlich zur Entwicklung von Selbst­bewusstsein und Selbstvertrauen bei.

In einer altergemischten Gruppe findet Lernen manch­mal auch, wie in einer Familie, statt:
Rituale und Arbeitsabläufe sind immer einem Teil der Gruppe vertraut. Die Lernanfänger übernehmen sie ganz selbstverständlich von den Kindern der 2. und 3. Jahr­gangsstufe.

Schneller lernende Kinder, aber auch Kinder mit Defiziten, haben in diesen Strukturen besondere Entwick­lungsmöglichkeiten, da Themen auf unter­schiedlichen Niveaustufen angeboten werden und die Kinder an ihren Lernwegen in ihrem individuellen Tempo arbeiten.

Lernen auf strukturierten Lernwegen im eigenen Ar­beitstempo steigert immer auch die Motivation und die Bereitschaft, sich mit dem Lernstoff auseinanderzuset­zen.

All dies umfasst den Gedanken, der im Profil der Alt-Lankwitzer Grundschule unter dem Motto “Es ist normal, verschieden zu sein“ zum Ausdruck kommt.

Wir sehen die Altermischung als Herausforderung, der wir uns mit viel Engagement stellen wollen. Wir haben uns lange vorbereitet, vieles diskutiert und sind nun neugierig auf die neuen Lerngruppen. Wir wünschen uns Unterstützung, die gerade beim Beschreiten neuer Wege besonders wichtig ist.

J edes Kind hat Erfolg und fühlt sich einmal groß.
A ltersmischung ist Verantwortung für andere.
H elfen bietet eine Chance zur Festigung des eigenen Wissens.
R ituale strukturieren den Unterrichtsalltag.
G roße und Kleine arbeiten gemeinsam am selben Thema.
A lle sind einmal Lehrling, Geselle und Meister.
N eugier auf JüL ist produktiv.
G emeinsam, in der Gruppe oder individuell – Lernen ist vielfälltig.
S elbstständiges Lernen ist unser Ziel.

Ü ber sein persönliches Lerntempo redet das Kind mit der Lehrerin.
B eurteilt wird nicht mit Noten, sondern verbal.
E rstklässler kommen in eine funktionierende Klassengemeinschaft.
R ückmeldungen erfahrener JüL- Schulen sind positiv.
G emeinsam lernen, feiern, spielen und lachen wir.
R uhe- und Bewegungspausen erleichtern das Lernen.
E rstklässler lernen Regeln und Rituale automatisch.
I   n den Klassen gibt es Lernpatenschaften.
F ächerübergreifend wird gelernt.
E inführungen finden in Kleingruppen statt.
N iemand wird in seinem Lerntempo gebremst.
D ie Klassenteams arbeiten sehr eng zusammen.
E ntsprechende individuelle Förderung ist leichter möglich.
S tellung der Kinder in der Gemeinschaft ist flexibler.

L ernwege strukturieren für alle die Lerninhalte.
E s gibt weniger Machtkämpfe unter den Kindern.
R ücksichtsvolles Verhalten ergibt sich von selbst.
N iemand wird mehr überfordert.
E lternarbeit ist erwünscht.
N iemand bleibt mehr „sitzen“.

Warum wir uns für die Altersmischung von drei Jahrgangsstufen entschieden haben

Für die Mischung von drei Jahrgangsstufen spricht :

Es werden zu Schuljahresbeginn nur 6 bis 9 Kinder neu in eine bestehende Lerngruppe aufgenom­men. Bei der Jahrgangsmischung 1,2 wechselt jedoch jedes Jahr die halbe Lerngruppe.

Diese kleinere Anzahl von Schulanfängern ermöglicht eine schnelle Integration. Die bereits vorhandenen Struk­turen, Rituale sowie Arbeitsabläufe sind 2/3 der Kinder vertraut. Die „Neuen“ übernehmen diese ganz selbstver­ständlich.

Beziehungen bleiben länger bestehen.

Durch den größeren Altersunterschied unter den Kindern und die damit verbundenen weiter gefächerten Entwick­lungsstufen findet soziales Lernen als natürlicher Pro­zess statt.

Das Lernangebot umfasst auf drei Niveaustufen ein breiteres Spektrum und fördert damit noch stärker das Lernen durch Nachahmen und Neugier.

 

Information zur pädagogischen Schulentwicklung