Eltern - Aktuelles

Themenabend zu AD(H)S und Inklusion

Der erste Teil des Abends , in dem es um ADHS (A ufmerksamkeits D efizit/( H yperaktivitäts) S yndrom) ging, begann mit der Psychotherapeutin Frau Dr. Eichholz , die erläuterte, wie diese Störung langsam ins Bewusstsein und ins Familienleben eindringt. Am Anfang stehe die Irritation darüber, dass die Leistungen beziehungsweise das Verhalten des Kindes nicht mit den Erwartungen übereinstimmten. Mit den Versuchen, dem entgegenzuwirken, begänne eine Spirale der Hilfslosigkeit, die die Symptome verstärke. Als Ursache würde häufig Konzentrationsschwäche vermutet, aber handelt es sich um eine Krankheit oder eine Störung? Manchmal stecke etwas anderes hinter den Problemen, wie etwa einer der folgenden Punkte:

•  Über- bzw. Unterforderung

•  Verzögerung der Hirnentwicklung (z. B. bei Frühgeburt)

•  Psychische Störung, hervorgerufen beispielsweise durch Trennung oder Verlust

•  Sprachentwicklungsrückstand

•  Langsamere kognitive Entwicklung

Die Familientherapeutin aus Lankwitz unterstrich vor allem die Bedeutung einer guten Mutter/Vater-Kind-Beziehung für die Behandlung von ADHS. Nach einer Studie der Charité-Berlin trägt diese maßgeblich zum Erfolg bei.

Als zweiter Referent zum Thema ADHS sprach der Kinderarzt und Psychotherapeut Herr Smikalla. Er hob hervor, dass biologische (genetische) Faktoren in der Regel verantwortlich seien für ADHS, und nicht beispielsweise Prägungen in der Kleinkindzeit. In einem Film zeigte er die Wirkung von Medikamenten auf die Kinder. Daneben seien zum Beispiel Motivation (etwa über Bewegung) und Automatisierung wichtige Faktoren in der Therapie. Da die Kinder oft Probleme mit den Dingen des Alltags hätten, seien häufige Wiederholungen hin zur Automatisierung eine große Hilfe.

Im zweiten Teil des Abends stellten Frau Thiel-Blankenburg (Leiterin der Paul-Braune Schule) und Herr Joachim Fest (Elternvertreter dort) die Grundideen zum Thema Inklusion vor. Da sich mehrere Schulen des Bezirks Steglitz-Zehlendorf stark machen für die Umsetzung und Gestaltung von Inklusion, also gemeinschaftlicher Teilhabe aller am Schulleben –egal ob mit oder ohne Beeinträchtigung–, besteht inzwischen eine Kooperation zwischen Schulen und Jugendabteilungen. Außerdem entsteht zur Zeit ein Netzwerk für Eltern und jeden 1. Mittwoch im Monat trifft sich der „Arbeitskreis Inklusion“ des Landeselternausschusses. Dieses Thema wird uns im Hinblick auf die konkrete Umsetzung an unserer Schule (und die politische Unterstützung) auch zukünftig begleiten.

Im nächsten Jahr kann es an unserer Schule mit den Elternabenden weitergehen – meldet eure Themenvorschläge und Anregungen!

 

 

 

 

 


Themenabend zur Gewaltprävention

Den Auftakt machten die Schüler/innen der 5. und 6. Klassen, die als Konfliktlotsen vor allem in den Pausen Präsenz zeigen und jederzeit zur Streitschlichtung angesprochen werden können. Unter Leitung von Fr. Hünnekens werden sie kontinuierlich fortgebildet.
Dann stellte Fr. Kreische vom Schulpsychologischen Dienst ihr Arbeit vor. In psychosozialen Konfliktlagen berät Sie Schulleitung und Eltern.
Die Präventionsbeauftragte der Berliner Polizei für Lankwitz, Frau Müller, berichtete von den verschiedenen Aktivitäten an unserer Schule:
Die „Brummi-Aktion“ für die 1./2. Klassen (Verhalten im Verkehr), eine Aufklärung zum Umgang mit Fremden für die 3./4. Klassen und eine Schulung in Sachen Medienkompetenz für die 5./6. Klassen. Frau Müller muss –im Gegensatz zu Frau Kreische- Straftaten zur Anzeige bringen, wenn sie davon erfährt. Beide Frauen wiesen insbesondere auf die neue Gefahr des Cybermobbings hin. Sie riefen die Eltern dringlich dazu auf, sich hier aktiv ein eigenes Bild von der Welt im Netz zu verschaffen!
Ebenfalls an unserer Schule aktiv sind Vertreter der „Seniors in School“, die nicht nur bei Konflikten der Schüler untereinander helfen können. Als Außenstehende wollen sie für die Schüler Ansprechpartner bei jeder Art von Sorgen sein (schulisch/häuslich). Die Kinder können sich direkt an sie wenden und auch hier ist Schweigepflicht vereinbart.
Zuletzt stellte die Leiterin der Käseglocke (Leonorenstraße / S-Bahn) ihr durchgehend kostenloses Angebot für Schulkinder vor, das von Frühstück, Mittagessen und Freizeitangeboten bis Nachhilfe reicht. Die Einrichtung ist bis in die Abendstunden geöffnet.
Der Hort präsentierte seine Angebote zur Stärkung der Sozialkompetenz (Wir-Gruppe/Kinder­versammlung) durch Plakate und im persönlichen Gespräch. Der gemütliche Ausklang des Abends wurde mit Getränken und Essen vom Förderverein unterstützt. Vielen Dank hierfür!
Auch Frau Kuntzsch einen herzlichen Dank für ihre Moderation und die Unterstützung bei der Organisation des Abends.

Am Montag, 09.05.2011, findet eine weitere Veranstaltung zum Thema INKLUSION statt.
Bitte vormerken!!

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Qualitätsbeauftragter von Senator Zöllner:
Ab sofort steht Frau Ruby Mattig-Krone jeden Donnerstag von 16.00-19.00 Uhr unter der Telefonnummer 902275330 für Elternfragen zur Verfügung.


Der ADHS Deutschland ist ein gemeinnützig arbeitender Selbsthilfeverband. Er engagiert sich für Menschen mit ADHS. Zahlreiche Projekte wurden schon auf regionaler, Landes- und Bundesebene in Angriff genommen. In den kommenden Monaten kann man eine Vortragsreihe zum Thema „Aufklärung, Maßnahmen und Hilfen zur Erziehung beim ADHS“ besuchen. Genauere Information können Sie HIER (pdf 55kb) nachlesen.


Schulstrukturreform

Derzeitig wird durch den Berliner Senat die bestehende Schulstruktur der weiterführenden Schulen reformiert. Die wichtigste Veränderung dabei ist die Zusammenfassung der bisherigen Haupt-, Real- und Gesamtschulen zu einer integrierten Schulart, der Sekundarschule. Daneben wird es weiterhin das Gymnasium geben. Ziel dieser Bemühungen ist der folgende Grundsatz:

"Alle Schülerinnen und Schüler sollen den ihren Fähigkeiten und Neigungen entsprechenden bestmöglichen Schulabschluss erreichen - unabhängig von ihren familiären und sozialen Voraussetzungen." (Zitat: Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung)

Worum geht es bei der Schulstrukturreform? Was sollten Eltern, Lehrer und Schüler darüber wissen?

Antwort auf viele Fragen hierzu gibt die zum Schuljahresbeginn erschienene Broschüre „Bildungsfahrplan“. Auf 24 Seiten erfahren alle an Schule Interessierte - gut gegliedert und übersichtlich - das Wichtigste über den derzeitigen Stand der Reformplanung, die in den kommenden Monaten im Abgeordnetenhaus diskutiert werden wird.

http://www.berlin.de/imperia/md/content/sen-bildung/bildungspolitik/schulreform/bildungsfahrplan.pdf

Informationen zu Änderungen des Schulgesetzes findet man im Internet unter:

http://www.berlin.de/imperia/md/content/sen-bildung/bildungspolitik/schulreform/anlage_senatsvorlage.pdf

Um in den kommenden Wochen und Monaten auf dem Laufendem zu sein, lohnt sich immer mal wieder ein Besuch auf der Homepage der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung.

http://www.berlin.de/sen/bwf/