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Malwettbewerb zum Thema:Unsere Schule ist Klasse!
siehe Wettbewerbe
Jede Menge Futter für die Fantasie
Die Jungen und Mädchen der Grundschule Alt-Lankwitz stöbern im Lesekoffer

Die Schüler der Alt-Lankwitzer Grundschule können jetzt aus einer riesigen Auswahl an Literatur ihre Lieblingsbücher aussuchen und kostenlos lesen.
Möglich gemacht hat dies Buchhändlerin Sandra Heldt, die sich die Grundschule als Partner für die Aktion „Lesekoffer“ ausgesucht hat. Foto: K. Menge
LANKWITZ. Rund 50 Schüler
der JÜL-Klassen der Grundschule Alt-Lankwitz drängeln
sich in dem kleinen
Kinderbuchladen „Der Bücherheldt“
in der Bruchwitzstraße.
Inhaberin Sandra
Heldt hat die Sieben- und
Achtjährigen eingeladen,
um sie gemeinsam mit dem
„Lesekoffer“ auf Lesereise
zu schicken.
„Sind auch Gruselbücher dabei?“,
will der siebenjährige Timo
wissen. Als Sandra Heldt
die Frage bejaht, nimmt die Unruhe
unter den Jungen ganz
plötzlich zu und es scheint, als
könnten sie es kaum erwarten,
sich ein Buch auszusuchen.
240 Bücher liegen auf kleinen
Tischen und Regalen zur
Ausleihe bereit. Der Lesestoff
wurde vom Ravensburger
Buchverlag und der Verlagsgruppe
Oetinger zur Verfügung
gestellt und bietet für jedes Lesealter
und jedes Interessengebiet
unterhaltsame Lektüre.
Die Sammlung steht im Mittelpunkt
der Aktion „Lesekoffer“
für Grundschulen.
Deutschlandweit können sich
Buchhändler um die Teilnahme
an der Aktion der beiden Verlage
bewerben. Nachdem sie
die Teilnahme bestätigt erhielt,
schrieb Sandra Heldt Grundschulen
in Steglitz an und
wählte schließlich die Grundschule
Alt-Lankwitz als Partner
der „Lesekoffer“-Aktion aus.
Gleich zu Beginn des Schuljahres
machten die ersten drei
Klassen mit den Büchern Bekanntschaft.
Sandra Heldt:
„Selbst Jungs, die sich sonst
eher zurückhalten, sind zum
Teil zwei bis dreimal gekommen
und haben sich ein neues
Buch geholt.“
Aus Sicht der Buchhändlerin
ist der „Lesekoffer“ ideal, um
das Lesen zu fördern. „Bei Kindern,
die sonst nicht oder selten
in die Buchhandlung gehen,
werden Neugier und Spaß
am Buch geweckt“, sagt die
junge Frau.
Timo hat schnell seinen Favoriten
gefunden. Das Buch
„Willi Vampir in der Gruselschule“
wird sicher spannend.
Sehr begehrt bei den Jungen
sind auch die Olchi-Geschichten.
„Das sind komische grüne
Wesen, die Müll essen und lustige
Dinge sagen.
Zum Beispiel Drachenfurz
und Stinkeschleim“, erklärt
Thorben kichernd, warum er
die Olchis so mag. Er freut sich,
dass er das Buch „Die Olchis
ziehen um“ mit nach Hause
nehmen darf.
Lehrerin Sylvia Klawe ist von
der Lesekoffer-Aktion begeistert.
„Bei uns an der Schule
wird zwar sehr viel zur Leseförderung
getan, aber mit dieser
Aktion kann das Interesse
am Lesen noch mehr gefördert
werden“, sagt sie.
Im Unterricht sollen die Kinder
dazu angehalten werden,
ihr Lieblingsbuch vorzustellen
und dafür as Interesse der Mitschüler
zu wecken. Als Nachweis,
dass die Bücher wirklich
gelesen wurden, klebt in jedem
Buch ein Reiseverzeichnis. Hier
tragen sich die Kinder ein. Außerdem
können sie ein Lesetagebuch
führen, in dem sie den
Inhalt des Gelesenen als Kurzzusammenfassung
oder als
Zeichnung wiedergeben.
Gegen Ende des Jahres übergibt
die Buchhändlerin schließlich
alle Bücher als Spende der
beiden Verlage an die Grundschule.
Dazu gibt es eine große
Abschluss-Pary.
Die Hundertwasser-Stadt
Die Hundertwasser-Stadt von der Klasse 5A, wurde aus ganz vielen Müllmaterialien, die von uns gesammelt wurden, gebaut. Die Materialien waren z.B. Milchkartons, Puddingbecher, Chipsdosen oder Schuhkartons. Wir hatten alle einen Untergrund aus Pappe, auf den wir Häuser oder andere Dinge bauen durften. Die Voraussetzung war aber, dass die Dinge im Hundertwasserstil hergestellt werden sollten: Das heißt es gibt Kennzeichen wie z.B. eine Zwiebelkuppel, Mosaike, Säulen, Spiralen, Gold und Silber und noch andere Sachen. Wir durften mit Kleister und Flüssigkleber arbeiten. Manche Kinder hatten ihre kleinen Bauwerke auch mit nach Hause genommen und sie dann verschönert, z.B. mit Mosaiken. Wir haben auch mit Glitzerpulver und Kunstschnee gearbeitet.
Für die ganze Stadt brauchten wir ungefähr 1 1/2 Monate. Man konnte die Ausstellung im Eingangsbereich des Altbaus der Alt- Lankwitzer Grundschule Anfang Mai besichtigen.
Von Thomas Nölte aus der 5a



